Selbsthilfe

Beratung und Vernetzung

Wir bieten Menschen mit Behinderung, ihren Angehörigen und weiteren Ratsuchenden eine kostenlose Beratung über Möglichkeiten der Unterstützung.

Wir regen die Vernetzung und den Austausch von Selbstbetroffenen, Angehörigen und Fachkräften an und helfen beim Aufbau von Selbsthilfeinitiativen und Projekten.
Darüber hinaus sehen wir es als unsere Aufgabe, über aktuelle landesweite Gesetzgebungen und deren Auswirkungen für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf zu informieren.

Selbsthilfe im lvkm.nrw

Selbsthilfe ist wie ein Aha-Effekt.

Menschen mit Behinderung haben im lvkm.nrw eine starke Stimme. In diesem Video berichten Selbsthilfevertreterinnen und Selbsthilfevertreter, was Selbsthilfe ist und wie Selbsthilfe sie stärkt und unterstützt.

Eingebettes YouTube-Video

Dieses eingebettete Video wird von YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA bereitgestellt. Beim Abspielen wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird YouTube mitgeteilt, welche Seiten Sie besuchen.

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Selbsthilfe von Angehörigen

Dieses Gefühl… da sind noch andere!

Der lvkm.nrw möchte Angehörige empowern, Sichtbarkeit für die Situation und die Bedarfe von Familien mit Kindern mit Behinderung schaffen und Selbsthilfenetzwerke von Angehörigen und Angehörigeninitiativen stärken.

In diesem Video berichten Eltern von Menschen mit Behinderung, wie hilfreich der Austausch mit anderen Angehörigen ist und wieso gemeinsames Engagement wichtig ist.

Ab 2023 startete der lvkm.nrw eine Kampagne zur Stärkung der Selbsthilfe von Angehörigen von (erwachsenen) Kindern mit hohem Unterstützungsbedarf. Im Rahmen der Angehörigenkampagne fanden bereits mehrere Aktionen statt.
Weitere Informationen finden Sie hier.

weitere Informationen und Anlaufstellen

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Die EUTB® unterstützt Sie in Fragen zur Teilhabe, zur Assistenz oder zu Hilfsmitteln oder wenn Sie wissen wollen, was ein Teilhabeplan ist. Erfahren Sie hier mehr zu den Angeboten der EUTB®, den EUTB®-Angeboten in Ihrer Nähe sowie weitere Beratungsangebote.

Hier geht es zum Angebot der EUTBs.

Rechtsratgeber des bvkm

Für einen Menschen mit Behinderung und seine Angehörigen ist es nicht immer leicht, sich im Paragrafendschungel des Behindertenrechts zurecht zu finden. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. gibt durch seine Rechtsratgeber und Argumentationshilfen praktische Hinweise und Tipps.

 

Hier geht es zum kostenlosen Download der Broschüren.

Unterstützung für Familien mit Kindern mit Behinderung

Die Möglichkeiten der Unterstützung für Familien mit Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung sind vielfältig. Für die Familien ist es allerdings eine große Herausforderung sich einen Überblick über die verschiedenen Leistungen zu verschaffen.

Die neue Broschüre aus der Schriftenreihe des Kompetenzzetrum Selbstbestimmt Leben NRW (KSL.NRW) erklärt in verständlicher Sprache, welche Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten es gibt und an welche Stellen sich Familien wenden können.
Hier geht es zum kostenlosen Download der Broschüre.

Monitoring- und Beschwerdestellte NRW

Sie haben Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe erfahren oder beobachtet?
Sie sind unsicher, wie Sie sich verhalten sollen?
Dann melden Sie sich bei der Monitoring- und Beschwerdestelle NRW der Beauftragten der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie Patientinnen und Patienten in NRW.
Hier geht es zum Angebot der Monitoring- und Beschwerdestelle NRW.

Pflegewegweiser NRW

Ihr Kind ist pflegebedürftig und Sie wissen nicht an wen Sie sich wenden können, wo sie Hilfe finden, was Ihnen zusteht oder ob Sie an alles gedacht haben?

Der Pflegewegweiser NRW ist ein explizites Angebot für pflegende Eltern, bei der Sie sich melden können.

Hier geht es zum Angebot der Pflegewegweiser

Wohnberatung NRW

Sie brauchen Unterstützung bei ihrer aktuellen Wohnsituation? Sie haben Fragen zu möglichen Wohnplätzen? Sie haben generell Fragen zum Thema „Wohnen“?

Dann melden Sie sich gerne bei der Wohnberatungsstelle NRW.

Hier geht es zum Angebot der Wohnberatungsstelle NRW

Dysphagie- und medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit Behinderung

Karte für bundesweite Dysphagiezentren und medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger und komplexer Behinderung. Durch Anklicken der entsprechenden Markierungen auf der Karte werden die Links zu den jeweiligen Einrichtungen angezeigt.

 

Hier geht es zur Karte.

Behindertenbeauftragte und Inklusionsbeiräte

Das LAG-Projekt „in Zukunft inklusiv“ hat eine interaktive Karte über die Standorte der kommunalen Behindertenbeauftragten und  die jeweiligen Inklusionsbeiräte veröffentlicht.
Hier geht es zu der interaktiven NRW-Karte.

Informationen zum Thema: Wohnen

WOHN:SINN ist ein Bündnis für inklusives Wohnen im deutschsprachigen Raum. Sie haben eine übersichtliche Karte zu inklusiven Wohnprojekten, initiativen und Angeboten auf einen Blick veröffentlicht.

Hier geht es zu der interaktiven Karte.

Sozialpolitische Interessenvertretung

Der lvkm. nrw ist sachverständiges, kritisches Gegenüber von Gesetzgeber, Regierung und Verwaltung. In dieser Funktion vertritt der lvkm.nrw die Interessen von Menschen mit Behinderung und ihren Familien, indem er zu aktuellen sozialpolitischen Themen und Gesetzen Stellung nimmt. Die Anliegen, Bedarfe und Wünsche von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und ihren Angehörigen nehmen bei unserer Arbeit einen hohen Stellenwert ein und sind handlungsleitend.
Der lvkm.nrw beteiligt sich aktiv in unterschiedlichen Gremien und Arbeitskreisen:

Stellungnahmen

Menschen mit Behinderung und ihre Familien bei aktuellen Reformvorhaben berücksichtigen!

Juni // 2026
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm), seine Landesverbände (u.a. lvkm.nrw) und Selbstvertretungsgremien haben eine gemeinsame Erklärung zu den aktuellen Reformvorhaben in Pflege-, Sozial- und Gesundheitspolitik abgegeben. Man macht gemeinsam deutlich: Investitionen in Teilhabe, Barrierefreiheit, Assistenz und Gesundheit sind keine Kostenfaktoren, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität – und kommen der gesamten Gesellschaft zugute. Lesen Sie hier die vollständige Erklärung: Frankfurter Erklärung Bundesauschuss

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Verwaltungsvereinfachung im Bereich des Heimrechts sowie zum Entwurf einer Verordnung zur Durchführung des Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG)

April// 2026
Der lvkm.nrw begrüßt den Abbau unnötiger Bürokratie und Erleichterungen bei der Kurzzeitpflege, sieht jedoch die Gefahr, dass zentrale Schutzstandards für Menschen mit Behinderung abgesenkt werden. Besonders kritisch bewertet der lvkm.nrw die geplanten Lockerungen bei Meldepflichten für freiheitsentziehende Maßnahmen, fehlende Fachkraftquoten sowie die Herausnahme der Werkstätten aus dem WTG. Auch die strukturelle Absicherung der Mitwirkungsrechte Betroffener halten wir für unzureichend geregelt. Lesen Sie hier die ausführliche Stellungnahme: Stellungnahme lvkm.nrw WTG

Verpasste Chance für Inklusion in der Kita

Jan. 2026 //
Der lvkm.nrw kritisiert in seiner Stellungnahme, dass die KiBiz-Novellierung die Chance verpasst, Inklusion in NRW-Kitas strukturell zu verankern. Das Gesetz bietet zu wenig Anreize und verbindliche Vorgaben für inklusive Settings, sodass die Aufnahme von Kindern mit Behinderung weiterhin vom Engagement einzelner Träger abhängt. Besonders problematisch sind die unzureichende Finanzierung von Mehrbedarfen, fehlende Regelungen zur Personalausstattung und Gruppengröße sowie die prekäre Situation kleinerer inklusiver Einrichtungen. lvkm.nrw fordert konkrete Verbesserungen wie verpflichtende Fachberatung zu Inklusion, bessere Personalbemessung und den Schutz inklusiver Strukturen vor finanziellen Nachteilen.

Lesen Sie hier die Stellungnahme des lvkm.nrw zur KiBiz-Reform.

Teilhabe am Arbeitsleben – Nicht für alle!

Okt. 2025//
JEKOB, eine Initiative von Eltern junger Erwachsener mit komplexer Behinderung, macht in ihrer Stellungnahme auf die schwierige Situation von jungen Erwachsenen mit komplexer Behinderung im Arbeitsleben aufmerksam. Sie weisen darauf hin, dass die Zuschreibung, einen sehr hohen und/oder sehr besonderen Bedarf zu haben, trotz NRW-Weg dazu führt, dass es für junge Erwachsene kein Leistungsangebot zur Teilhabe am Arbeitsleben gibt. Die Folgen für die betroffenen Personen und ihre Familien sind gravierend. Gleichzeitig fordern die Eltern mehr Plätze in den WfbM für Menschen mit höheren oder besonderen Bedarfen und alternative Angebote zur Tagesstruktur.

Lesen Sie hier die Stellungnahme von JEKOB. 

Stellungnahme der Selbsthilfe zur Umsetzung des BTHG und der Beteiligung in der Gemeinsamen Kommission

Sep 2025 //
Unter dem Dach des Landesbehindertenrats NRW warnen führende Selbsthilfeverbände vor einer kritischen Wende bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in NRW. Statt Fortschritten drohen Rückschritte bei Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung. Teilhabe und Selbstbestimmung sind Rechte von Menschen mit Behinderung. Sie sind keine Kann-Leistungen und müssen im Unterstützungssystem fest verankert werden. Der Landesbehindertenrat NRW kritisiert gleichzeitig die geringen Mitbeteiligungsmöglichkeiten der Selbsthilfe in der Gemeinsamen Kommission und reagiert mit einer Pausierung der Mitarbeit. Lesen Sie hier die vollständigen Stellungnahmen:

Stellungnahme der Selbsthilfe zum BTHG (Kurzfassung)
Stellungnahme der Selbsthilfe zum BTHG (Langfassung und Argumentation)
Stellungnahme: Gemeinsame Kommission 

Stellungnahme zur Öffentlichen Wohnraumförderung NRW

Januar 2025 //

Der lvkm.nrw äußert in seiner Stellungnahme zur öffentlichen Wohnraumförderung NRW klare Bedenken hinsichtlich der geplanten Anhebung der Soll-Bestimmung auf eine Muss-Bestimmung bezüglich der Förderung von 24er Wohneinheiten plus 4 Krisenzimmer bei Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Der lvkm.nrw betont die Bedeutung kleinerer Wohnsettings, da diese bessere Bedingungen für die Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen schaffen.

Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme inkl. Forderungen.

Stellungnahme zu Kindern mit hohem Unterstützungsbedarf in KiTas

November 2024 //

Die aktuelle Situation von Kindern mit hohem Unterstützungsbedarf in Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen ist problematisch. Zurückzuführen ist dies auf die unzureichende teilhabeorientierte Betreuung und Bildung von Kindern mit hohem Unterstützungsbedarf. Im Rahmen
dieser Stellungnahme konkretisiert die Selbsthilfe wahrgenommene Hindernisse und Benachteiligungen und spricht sich für
Handlungsbedarfe aus.

Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme inkl. Forderungen.